Was ein verrückter Tag. Echt, DAS liebe ich. Ohne Plan durchs Leben. Du denkst zwar du hast einen, aber was sollst du schon damit, denn wenn dem guten Schicksal gerade mal danach ist, dann radiert es sowas doch eh gerne weg und kritzelt dir was anderes vor die Füße :] Mal ist das ganz schön scheiße. Mal ziemlich toll. Und heute war es überraschenderweise echt auf meiner Seite. Das dazu.
Vorhin bei der Arbeit wollte ich am Ende bitte nur noch meinen Laptop. Mein Blog. Und in die Tasten hauen. Okay, passt auf. Ich bin niemals jemand gewesen, der daran glaubt, ein Mensch bekäme einen Beruf in die Wiege gelegt. Ja, komm. Bestimmt. TALENT. Für Musik. Für das Zeichnen. Für Kreativität in was auch immer. Das mag schon sein. Aber dieses "Das ist nicht mein Beruf, das ist meine Berufung!" - ach!
Ich kann nicht sagen, wann das begann. Da bekam ich Besuch. Von der Wohlfühl-Magie (ihr wisst schon!) und das WÄHREND der Arbeit. Echt, es war ein völlig normaler Tag und zack war sie da. Bei der ARBEIT :O Die letzten vier Jahre hatte ich Freude dran, ja. Spaß. Ärger. Alles mögliche so. Aber WOHLGEFÜHL? Neheeeee. Und plötzlich fühlt sich das Ganze komplett anders an. Und das ist keine Phase, das ist nichts vorübergehendes, da bin ich sicher. Es ist, als wäre ein Schalter umgelegt und mein Kopf checkt jetzt endlich - oder nein, viel besser: Mein HERZ checkt es jetzt endlich - dass es das sein soll. Klar, vielleicht nicht genau hier und genau nach der Ausbildung ganz sofort. Aber ich merke, es muss DIESE Richtung sein. Das geht nicht anders, das muss. Und ob nun als Erzieherin oder Sozialpädagogin oder Erziehungswissenschaftlerin - wir werden sehen. Wobei sich die letzten beiden Dinge ja tatsächlich in Luft auflösen KÖNNTEN.
Jaja, mal schauen. Die Sache mit dem Studieren. Vielleicht nicht. Vielleicht doch. Aber nur, wenn mir dann echt danach sein sollte und nicht, weil das einfach gerade mal übelst in Mode gekommen ist und weil man dann STUDIERT hat (nichts gegen Studenten, ich bin ja selbst so, dass ich gern "dazugehören" will), aber ich finde, wenn man als tolle Erzieherin arbeitet, kann man ein genauso guter, intelligenter Mensch sein wie alle Studenten, die dafür aber gar nicht wissen, was sie EIGENTLICH wollen. Versteht ihr, was ich meine?
Puh okay. Wer weiß, was noch so kommt. Aber eins steht fest. Es muss dieser verdammte Weg bleiben. Ganz bestimmt noch mit vielen kleinen Hindernissen zwischendurch und mit Abzweigungen und allem drum und dran. Aber am Ende wird es die Arbeit in der Pädagogik sein. Die Arbeit mit Kindern, weil diese das alle wundervollste überhaupt sind <3
Und nach all dem, frage ich mich so manches Mal seit kurzem ... Ist das denn möglich? Dass das alles hier nicht mein Beruf ist, sondern meine Berufung? Man, es ist verrückt und unheimlich. Aber irgendwie ist etwas ganz anders als noch vor einem Jahr oder zwei oder drei oder vier ;)
Ich hoffe euch geht es gut, in dem was ihr tut :]
Euer nachdenkliches Jennylein ♥
Kann es denn sein, dass dieser Blogeintrag noch KEINE Kommentare hat? O:
AntwortenLöschenNe, also ehrlich. Das muss ich jetzt mal ändern.
Schatz, ich freue mich gerade so uuuuuuuuunheimlich und abgrundtief und superduperhammerkrassdoll für dich, dass dein Herz endlich zu Verstand gekommen ist. Ein bisschen Hirn im Herzen schadet ja nix. ;)
Nein, ernsthaft! Es ist richtig, dass du dich so freust, wenn du dich wohlfühlst.
Manche Leute fühlen sich nie wohl und mir ist das bisher auch noch nicht so wirklich untergekommen.
Mehr kann ich leider grad nicht loswerden, weil sowohl meine Fingerm, als auch mein Kopf weh tut und ich sofort ins Bett muss, wo ich doch eigentlich schon vor 3 Stunden sein wollte.
LIEBE ♥
Duuuuuuuuuu bist einfach mal toll ♥
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