Donnerstag, 24. Januar 2013

Im Minutentakt.




 Da hat die Eva wirklich was unglaublich tolles geschaffen. Weil dieses Lied irgendwie gerade mein Leben ist. Total. Es hat noch nie so sehr gepasst wie jetzt. Ich sitze auch hier und stopfe mich voll mit Wünschen und Plänen. Von denen die einen TRÄUME sind von denen man tatsächlich hofft sie verwirklichen zu können, während man die anderen ganz schnell wieder verwerfen muss, weil man weiß, dass es (jetzt mal im Ernst) nie so kommen wird. "Unter Euphorie und bitteren Tränen". Ja es ist immer alles dabei. Und diese Momente wechseln sich teilweise SO schnell ab, dass einem ganz schlecht wird dabei. 

" ... schuftest wie ein Esel und weißt nicht wofür
glaubst du bist nicht mehr du und hast dich verirrt."

 Ja und dann stopfe ich mich noch mehr voll. Mit Prinzipien und Idealen, nur um am Ende dann das dumpfe Gefühl im Magen zu haben, dass es doch sowieso eigentlich alles keinen Sinn hat. Es kommt sowieso nicht, wie man es erwartet oder erhofft oder was auch immer. Aber andererseits sind ja auch nicht alle Hoffnungen verloren. Am Ende wird vielleicht doch alles gut sein. Ich habe diesen Gedanken noch nicht GANZ aus dem Kopf verbannt. Vielleicht krieg ich das alles hin. Mit dieser beschissenen FA und vielleicht werde ich irgendwann (ob schon in diesem Sommer oder erst später) arbeiten und mich absolut WOHL und ERFÜLLT fühlen. Ich weiß es nicht. Ich wünsche es mir nur. Aber dieses große hässliche dicke fette rote Fragezeichen, was über diesem Jahr 2013 schwebt, das mag ich nicht und das macht mich fertig. Und diese ganzen lieben Mut-Zusprüche, die helfen mir leider nicht. Denn was bei anderen klappt, muss nicht auch bei mir klappen. Ja, die Zukunft ist schon ein Arsch manchmal. Und blöde Facharbeiten sind genauso scheiße :(

"Dass du innerlich verbrennst obwohl du nicht mehr kämpfst
dass du immer noch rennst obwohl du innerlich verbrennst
Dass du innerlich verbrennst obwohl du nicht mehr kämpfst
dass du immer noch rennst obwohl du innerlich verbrennst."

Es ist wirklich so. Mal wird man ganz euphorisch vor lauter guter Ideen und bunter Hoffnungswolken, die einem vor dem geistigen Auge aufleuchten. Und dann im nächsten Moment kommt die Angst durch und die Sorgen und die Wut, weil man denkt, dass so vieles völlig umsonst ist. 
Jawohl. Ich fliege und falle im Minutentakt. Aber wenn ich das Lied ganz laut höre und die Augen schließe und lausche, dann fühle ich mich verstanden und nicht mehr ganz so blöd. Danke Eva. Danke Musik. 


In dem Sinne ... ran an die Facharbeit, die zufällig genau das hier thematisiert ... Emotionen & Musik :) Macht euch noch eine schöne Woche und wer mag, darf mir zwischendurch mal in den Arsch treten, falls er mir über den Weg läuft ;)

Eure Jenny ♥

1 Kommentar:

  1. *In deinen Arsch tret*

    Süßie, da war ich wohl mal zu früh im Bett, weil ich wirklich JEDEN Abend auf deinen Blog schaue, aber das hab ich bisher noch nicht gesehen. O:

    Trotzdem... ich kanns dir genau nachfühlen. Geht mir ja nicht anders. Aber streich mal das "vielleicht"! Am Ende WIRD alles gut. Nix vielleicht. Isso! Aber hey, wir sind erst so kleine Lichter in diesem Leben, da gibts noch so viel, was kommt. Das Ende ist noch weit weit weit entfernt! (:

    Was ich noch schreiben wollte, hab ich grad vergessen. Aber du weißt ja, wo du mich findest und... jetzt denk mal an alles, was gut ist. All die Herzmomente, die schon waren und die noch kommen. FEBRUAR AHOI! :*

    ♥

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